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Altes Bauholz dient der Forschung

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Diese Lärchenscheibe stammt vom Balken eines Holzhauses im Walliser Lötschental. Die Auswertung der 164 Jahrringe erlaubte uns, den Bau des Hauses auf das Jahr 1501 zu datieren.

Holzproben aus Häusern sind eine wichtige Grundlage für lange Jahrringchronologien. Damit können wir Jahrringchronologien in die Vergangenheit verlängern. Die daraus gebildeten Referenzchronologien sind ein Grundstein für Dendro-Archäologen, die damit Häuser oder Holz-Fundstücke aus Grabungen datieren können.

Klimaforschende benutzen zudem Bauholz aus Hochtälern für die Klimarekonstruktion. So konnten sie z.B. mit den Häusern aus dem Lötschental eine 1200-jährige Rekonstruktion der Sommertemperaturen erstellen.

 

Jahrringforschung an der WSL